Login

Besucher seit 29.10.2014: | Heute 40 | Gestern 51 | diesen Monat 939 | Gesamt 40578

40. Stadtmeisterschaften Treuen 2015

 

Ein Titel und zwei 3. Plätze

 

 

Am vergangenen Samstag fanden in Treuen die 40. Stadtmeisterschaften statt. Mit am Start waren Linda (seit dem letzten PS im April das erste Mal den Schläger wiedergefunden) und Philipp (erster Wettkampf mit neuem Rückhandbelag ;)), die beide im Herren-A-Turnier antraten. Das 18 Teilnehmer umfassende Feld wurde in je zwei 4er- und 5er-Gruppen unterteilt.

 

Philipp konnte sich in der Vorrunde souverän durchsetzen. Im ersten Spiel wurde – wie eine Woche zuvor am Megatisch – Daniel Ruf (TTV Auerbach) 3:0 besiegt. Anschließend kam es zum ersten Härtetest gegen Noppenspezi Heiko Voll (Wilkau-Haßlau). Nach 0:1 Rückstand wurde Philipp immer mutiger mit der Rückhand und traf zu allem Überfluss auch den Vorhand-Topspin immer öfter in die Ecke. Endstand 3:1. Das abschließende Spiel gegen Andrew Tihi (Ellefeld) war enger als das Endergebnis aussagt, dennoch 3:0. Vorrunde: 1. Platz. Linda hatte nach langer TT-Pause sofort wieder Glück und durfte in einer 5er-Gruppe ran. „Wenn ich einmal in der Turnhalle bin, dann nutze ich es auch gleich aus“ dachte sie sich und spielte in den ersten beiden Spielen auch gleich fünf Sätze. 3:2 gegen Seidlitz (Praetzsch), 2:3 gegen Grimm (Treuen). Einmal warm gespielt, lief es auch gleich weiter wie geölt. Heiko Kolbe (Wilkau-Haßlau) wurde 3:1 besiegt und auch Frank Kropfgans (Treuen) konnte gegen die immer höher werdenden Rückhandeier von Linda nichts machen, 3:0. Vorrunde 2. Platz Nach der Einzel-Vorrunde wurde zunächst Doppel gespielt. Linda und Philipp waren gesetzt und hatten ein etwas leichteres Los. Die erste Runde gegen Lukas Pilz/Philipp Hoffmann (Reichenbach) wurde mit 3:1 gewonnen. In der zweiten Runde wartete Gündel/Günnel (Schreiersgrün/Treuen). Überraschenderweise gingen wir schnell 2:0 in Führung. Werner Gündel kam danach allerdings immer besser ins Spiel und die fast heimische Kombi konnte auf 2:2 ausgleichen. Im Entscheidungssatz kam es dann zu mehreren Wendepunkten: Wir führten 5:2, lagen 5:7 hinten und konnten dann wieder auf 7:7 ausgleichen. Kai Günnel machte im Anschluss einen Aufschlag ins falsche Feld, was der Sportfreund natürlich etwas lautstark anders sah. Danach lief es für uns. Endstand 3:2. Nun wurde wieder im Einzel weitergespielt. Linda trat im Viertelfinale gegen Behr (Berg) an und Philipp gegen Aurel Tihi (Ellefeld). Philipp tat sich etwas schwer, obwohl er 1:0 in Führung ging. Doch leichte Unsicherheiten brachten den Gegner wieder ins Spiel, der nun 2:1 führte. Philipp konnte sich nochmals aufraffen und hat das Spiel noch zu einem 3:2 Sieg gedreht. Linda folgte ihm ebenfalls mit einem 3:1 Sieg ins Halbfinale. Auch Sportfreund Behr konnte gegen Lindas Mischung aus unschuldigem Blick, meterhohen Rückhandeiern und krachenden Vorhandeinschlägen nichts ausrichten. Ergebnis: Zweimal Halbfinale – Gott sei Dank nicht gegeneinander In den Halbfinals war dann allerdings Endstation für die Lengenfelder. Linda musste sich mit Philipps Vorrundengegner Heiko Voll messen. Leider lag ihr das Spielsystem nicht wirklich gut und musste sich 1:3 geschlagen geben. Philipp spielte gegen Greim (Berg) und musste sich auch nach hartem Kampf 2:3 geschlagen geben. Wenigstens gab er am Ende zu, dass er ein „gutes Händla“ (er meinte gefühlte 100 Netzbälle) hatte. Im Doppel sollten wir uns wieder sehen. Aber erst spielten Linda und Philipp das Halbfinale gegen die Heikos aus Wilkau. Die eingespielte Kombi Voll/Kolbe wurde das erwartet unangenehme Spiel. Etwas glücklich ging Lengenfeld 2:0 in Führung, doch wieder musste es nach dem Satzausgleich der fünfte Satz richten. Philipp übernahm das Ruder, da sich Linda mit dem Noppenspiel etwas unwohl fühlte und zog die Vorhand über die Seitenlinien raus. Heiko K: „Wo soll ich hinspielen?“ Heiko V.: „Das Problem hatte ich in der Vorrunde auch schon.“ 3:2 Sieg und Finaleinzug! Im Finale warteten dann die beiden Franken vom SV Berg. Diesmal ein verkehrtes Bild: 0:2 Rückstand, klare Sätze, eigentlich keine Chance. Doch jetzt kam Lindas Stunde! Ein böser Blick zu Philipp und viel Erfahrung aus Regionalligaspielen in Bayern halfen, dass wir auf einmal wie ausgewechselt spielten. Ausgleich 2:2! Auch Philipp konnte sich nochmals steigern und Linda behielt auch nach weiteren Netzbällen kühlen Kopf. 11:9 im fünften Satz, Stadtmeister im Doppel! Jetzt hatten wir das „gute Händla“. Insgesamt war es ein sehr schönes Turnier mit erfolgreichem Ausgang. Unterm Strich stehen zwei 3. Plätze und ein Turniersieg! Was will man mehr? Ich sags euch: „Es fehlt der Sekt“ (Linda)

Linda & Philipp